Das neue Angebot der Swisscom mit dem Namen “inOne” kombiniert Internet, Festnetz, TV und Mobil in einem Paket. Laut Swisscom lassen sich die einzelnen Bausteine “erweitern, verschlanken oder ganz ausschliessen”. Die Internet, Festnetz oder TV Leistung lassen sich unabhängig voneinander Konfigurieren. Zudem lässt sich das Abonnement mit bis zu fünf Mobile Abos kombinieren. Kunden profitieren hierbei von einem “inOne”-Preisvorteil.
Swisscom nähert sich der Konkurrenz: Das schnellste FTTH-Angebot mit 1 Gbit/s kostet neu CHF 90 im Monat statt CHF 139. Damit reagiert Swisscom im Preiskampf mit z. B. dem Angebot von Init7 mit 1 Gbit/s für CHF 64.75 im Monat. inOne ist ab April erhältlich und löst die bestehenden Vivo und infinity Produkte ab. Bestehende Kunden können ab April auf die neuen Angebote wechseln.
Quelle: Medienmitteilung (pdf)
]]>Wie UPC am Freitag mitteilte, wird das Grundangebot überarbeitet.
Das bisherige Grundangebot für monatlich 33.95 Franken (Nebenkosten) beinhaltete, ohne zusätzliches Abonnement, Internet für 2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und einen Festnetzanschluss sowie über 80 TV-Sender. Neu ab Ende September kostet das Grundangebot 49 Franken pro Monat und beinhaltet Internet für 40 Mbit/s, einen Festnetzanschluss sowie über 80 TV-Sender.
Doch die eigentliche Neuerung findet bei der Abrechnung statt. Statt bisher über die Mietnebenkosten abzurechnen, erhält der Kunde direkt eine Abrechnung.
@telekuh Auch für Top-Kombis wird es interessante Kombipreise geben. Mehr Infos ab Verfügbarkeit Ende September. Hab noch etwas Geduld. ^ez
— UPC Schweiz (@UPC_Switzerland) September 16, 2016
Inwiefern UPC mit den restlichen Abonnements nachzieht, bleibt ab zu warten. Ende Monat soll es angeblich weitere Infos geben. Kunden, die nur das Grundangebot benutzen und vom alten auf das neue Grundangebot umsteigen wollen müssen mit UPC Kontakt aufnehmen.
Quelle: Medienmitteilung
]]>Dem EDÖB zufolge seien Hackerangriffen mit IPv6 eine grössere Gefahr, als dies bei IPv4 der Fall war. Bei reinem IPv4-Betrieb stehen die einzelnen Endgeräte zumeist vor einem NAT (Network Address Translation) was als Nebeneffekt einen zusätzlichen Schutz mit sich bringt. Mit IPv6 ist ein NAT nicht notwendig, da genügend Adressen vorhanden sind, um jedes einzelne Endgerät mit einer eigenen Adresse aus zustatten.
Auch bestehen bedenken beim Datenschutz. Anhand einer fixen IPv6-Adresse kann ein einzelnes Gerät auf langer Sicht wiedererkannt werden. Dies ermögliche ein Browser unabhängiges Tracking, das sogar ohne Cookies auskommt.
Empfehlungen des EDÖB:
- Zur Vermeidung von Datenschutzproblemen bei der Einführung von IPv6 ist eine vorausschauende Planung wichtig (prüfen, ob die Privacy Extentions im Betriebssystem gesetzt sind, betroffene User informieren). Dies gilt für die Internetnutzung sowohl durch Privatpersonen wie durch Firmen und öffentliche Verwaltungen.
- Die Nutzer sind stets auf verständliche Weise über mögliche Datenschutzrisiken im Zusammenhang mit IPv6 zu informieren.
- Die Identifikation des Users darf nicht automatisch über die IP-Adresse erfolgen, sondern durch ein Login oder ausdrückliches Erlauben von Cookies
- Massnahmen zur Beseitigung von Datenschutzrisiken müssen auf einfache Weise ergriffen werden können. Wo immer möglich, ist die datenschutzfreundliche Einstellung als Standard zu wählen (Privacy by default)
- Privacy Extentions sind in allen gängigen Betriebssystemen zu implementieren und ab Werk zu aktivieren.
Quelle: https://www.edoeb.admin.ch/datenschutz/00683/01350/01351/index.html
Sogenannte Privacy Extentions können bei der Anonymisierung helfen. Bei den meisten Betriebssystemen ist diese Erweiterung voreingestellt, und sorgt dafür, dass die MAC-Adresse, und somit die IPv6-Adresse Zufalls generiert geändert werden kann.
Als weitere Massnahme soll der Internet Provider weiterhin erlauben, IP-Adressen dynamisch anstelle von statisch, zu verteilen. Der Kunde soll ebenfalls über allfällige Datenschutzprobleme informiert werden.
]]>Betroffen sind alle UPC-Kunden mit einem UBEE-Modem. Es empfiehlt sich, das Standard-WLAN-Passwort umgehend zu ändern. Allgemein empfiehlt es sich, Standardpasswörter generell bereits bei der Erstinbetriebnahme zu ändern.
Mittlerweile gibt es bereits ein Online-Tool, dass das Security-Problem veranschaulicht. Nach der Eingabe der SSID spukt das Tool das Standard Passwort aus. Nebst dem Online-Tool gibt es auch bereits Android-Apps, die das Passwort berechnen.
Wie kann ich das Standard Passwort ändern?
http://192.168.0.1 ansurfen und mit dem Benutzernamen und Passwort “admin” einloggen. Anschliessend auf “Kabellos” klicken, dort lässt sich das Passwort unter “Sicherheit” ändern.
Laut den Sicherheitsforschern wurde das Problem bereits am 04. Feb 2016 an Liberty Global (Mutterkonzern von UPC) gemeldet.
Uns ist nicht bekannt, ob UPC betroffene Kunden informiert hat.
Quelle: futurezone via Inside-IT
]]>Von dieser Änderung betroffen sind nicht nur Internet Service Provider, sondern auch Webhosting Provider. UPC Cablecom soll angeblich bereits vor zwei Jahren eine solche Schnittstelle in Entwicklung gegeben haben, diese kostete dem Provider zwei Millionen Schweizer Franken. Laut Unternehmer Marc Schuler müssen kleine Provider mit mindestens 100’000 bis 500’000 CHF rechnen. In vielen fällen muss zudem mit Anschaffung von neuer Hardware gerechnet werden.
Mehrere Organisationen und Parteien haben sich zu einem Referendum zusammengeschlossen. Doch es wird knapp, die dazu benötigten 50’000 Unterschriften müssen bis Ende Juni zusammenkommen. Momentan fehlen gemäss dem Organisationskomitee noch ca. 8’000 Unterschriften.
]]>Kommentar des Autors: Bereits die RUAG-Affäre hat gezeigt, dass gespeicherte Daten keinesfalls sicher sein können. Mit dem Buepf erhält der Staat weitreichende Kompetenzen, die in falschen Händen viel schaden anrichten können. Zudem haben es neue Unternehmen in dieser Branche schwer, da das Unternehmen bzw. deren zukünftige Kunden die Kosten tragen müssen. Deshalb: Referendum jetzt Unterschreiben!
Laut Mediensprecher, Sepp Huber, sei das Problem bei der «Ethernet Access Platform» zu suchen gewesen. Die technische Panne entpuppte sich jedoch lange Zeit als ein Rätsel. Laut «NZZ» bleibt die genaue Fehlerursache weiterhin unklar.
]]>Ab Seite vier der Präsentation “IP Peering & Transit” werden Statistiken zum Swisscom Internet Backbone gezeigt. Interessant sind vor allem die angaben, von wo die angeforderten Daten (Traffic Origin, Source) kommen. So ist ersichtlich dass alleine Google (inkl. YouTube), Akamai und Netflix mehr als 50% Traffic ausmachen. Akamai als Content Delivery Network (CDN) liefert unter anderen auch Daten für Facebook, Apple, eBay, Adobe und viele andere Kunden.
Zur Erinnerung: Netflix ist in der Schweiz erst seit September 2014 verfügbar, und war somit nur neun Monate später bereits für 5% des gesamten Inbound-Traffics verantwortlich. Zum Zeitpunkt der Präsentation verfügte Swisscom um ein Traffic Level von 550 Gbps Inbound und 125 Gbps Outbound.
Der Inbound Traffic besteht aus 200 Gbps aus Caches (Google, Akamai, Zattoo) und 200 Gbps aus Peering. Die restlichen 150 Gbps stammen von Transit-Providern (DTAG, France Telekom, Flag/Reliance Telecom).
Die ganze Präsentation (im PDF Format) wird auf der SwiNOG-Webseite zum Download angeboten (Mirror).
]]>DOCSIS 3.1 (Oder der neue Marketing-Begriff: Gigasphere) soll für eine schnellere Bandbreite sorgen. Damit wird UPC in der Lage sein, bis zu 1 Gbit/s zu Verfügung zu stellen. Bereits letztes Jahr hiess es, dass mit DOCSIS 3.1 bis zu 10 Gbit/s möglich sein soll. Momentan wird DOCSIS 3.0 eingesetzt womit 500 Mbit/s möglich sind. Auch Quickline rüstet sich mit dem neuen Standard.
Das Interesse kann mit der Eingabe der Adresse auf www.upccablecom.ch angemeldet werden.
Quelle: Medienmitteilung (PDF)
]]>Seit gestern sind alle Webseiten vom Webseiten-Baukasten Jimdo und teile der Hosting-Firma HostGator gesperrt. Beim aufrufen einer besagten Webseite erscheint lediglich eine Hinweis-Seite der Swisscom.

Die vorgeschaltete Hinweis-Seite lässt sich auch auf blockphishing.bluewin.ch begutachten. – Screenshot: 05. März 2016
Die Sperre geschieht mittels DNS-Server der Swisscom. Dieser ist standardmässig im Router voreingestellt, kann auf Wunsch jedoch geändert werden. Um die Sperre zu umgehen, können z.B. die DNS-Server von Google eingetragen werden. Auch die Swiss Privacy Foundation betreibt eigene DNS-Server die benutzt werden können.
Betroffenen Unternehmen bleiben höchstwahrscheinlich auf dem schaden sitzen. Jimdo betreibt insgesamt 15’000’000 Webseiten, darunter auch bezahlte Webseiten mit eigener Domain. Bei HostGator ist unklar ob nur die eigene Startseite, oder ebenfalls alle Kundenseiten gesperrt wurden.
]]>Ab Heute verdoppelt Quickline die Up- und Download Geschwindigkeit bei den grösseren beiden Privatkunden-Abonnements.
Laut der aktuellen Medienmitteilung müssen Kunden keine Preiserhöhung erwarten.
Die letzten Gebiete der insgesamt 24 Partner werden in den nächsten Monaten erschlossen und die Bandbreiten im Rahmen des Kapazitätsausbaus in den bestehenden HFC-Netzen erweitert. – Quickline
Vereinzelte Gebiete sind jedoch vorerst davon ausgenommen. In den nächsten Monaten soll es dann auch dort soweit sein.
Quelle: Medienmitteilung (PDF), Danke @albrechtpatr für den Hinweis
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